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Alle Artikel zum Thema Klimakrise

Russland ratifiziert Kyoto vorerst nicht

Nach der Absage der USA, dem weltweit größten Luftverschmutzer, verzögert nun auch Russland aus wirtschaftlichen Gründen die Umsetzung des Kyoto-Protokolls zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen. Grundlage für eine mögliche Ratifizierung ist zunächst die Untersuchung verschiedener Szenarien und deren sozialen und ökonomischen Auswirkungen, begründete der stellvertretende Minister für Rohstoffe, Maxim Yakovenko, die Verzögerung.

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Punktsieg für den Klimaschutz - nein zu FKW

Refrigerants Naturally (Natürlich kühlen) heißt der neue Meilenstein im Klimaschutz - ein Erfolg der beharrlichen Greenpeace-Arbeit gegen den Klimakiller FKW: Coca-Cola, Unilever Ice Cream und McDonald's werden in Zukunft gänzlich auf Kühlgeräte mit Fluorierten Kohlenwasserstoffen (FKW) verzichten. Die Initiative wird auch vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen, UNEP, unterstützt.

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US-Umweltschutzbehörde glaubt Anekdoten

Die US-Umweltschutzbehörde EPA begnügt sich bei ihren Erfolgskontrollen allein auf das, was ihr die überwachten Branchen erzählen. Das teilte am Montag das General Accounting Office (GAO) - der Rechnungshof des US-amerikanischen Kongresses - mit. Das GAO hatte untersucht, worauf die EPA ihre Behauptung stützt, dass eine Lockerung der US-Luftreinhalte-Regeln vom vergangenen Dezember den CO2-Ausstoss und die damit einhergehenden Gesundheitsrisiken reduziere.

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Klima-Baustelle vor dem Bonner Rathaus

Das Klimaschutzabkommen von Kyoto ist in Kraft getreten. Darin hat sich die internationale Gemeinschaft vor mehr als sieben Jahren erstmals auf verbindliche Ziele und Maßnahmen geeinigt, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken. Bei den Feierlichkeiten im Bonner Rathaus ist auch Greenpeace dabei.

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US-Umweltschützer landen im Knast

Einen Tag vor Inkraftreten des Kyoto-Protokolls hat die US-Justiz Greenpeace-Aktivisten für ihren friedlichen Einsatz für den Klimaschutz verurteilt. Im US-Bundesstaat Pennsylvania wurden am Dienstag vier Frauen und zwei Männer zu Gefängnisstrafen zwischen vier und 30 Tagen verurteilt.

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Nur kompromissloser Klimaschutz hilft noch

Oft kommen gerade die wichtigsten Ereignisse völlig unscheinbar daher. So geschehen am Dienstag in Berlin. In einer Pressekonferenz wurde der Bundesregierung - vertreten durch die Minister Jürgen Trittin (Umwelt) und Edelgard Bulmahn (Forschung) - ein Sondergutachten überreicht. Brisant daran ist der Inhalt: Empfehlungen des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltverträglichkeit (WBGU) für die deutsche Klimapolitik in der nahen Zukunft.

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Emissionshandel: Halbherziges aus Brüssel

Ab 2005 soll gespart werden. Dann sind Deutschland und die anderen EU-Staaten aufgerufen, ihren Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) zu verringern. Ob der deutsche Zuteilungsplan für den Emissionshandel dafür die richtigen Voraussetzungen schafft, darf bezweifelt werden. Die EU-Kommission hat den Plan am Mittwoch trotzdem weitgehend gebilligt.

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Klima-Mahnwache in Moskau

Greenpeace-Aktivisten haben die russische Regierung aufgefordert, das Kyoto-Protokoll so schnell wie möglich zu ratifizieren. Während einer Regierungssitzung hielten die Umweltschützer am Montag eine Mahnwache vor dem Weißen Haus in Moskau ab. In dem internationalen Abkommen sind feste Ziele vereinbart, um die Emissionen zu senken, die für die Klimaveränderungen verantwortlich sind. Damit es endlich in Kraft treten kann, fehlt nur noch Russlands Unterschrift.

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Emissionshandel: Offener Brief an Schröder

Mit einem offenen Brief haben am Freitag Greenpeace und der WWF an Bundeskanzler Gerhard Schröder appelliert, dem Streit um den Emissionshandel ein Ende zu setzen. Deutschland muss das von der EU beschlossene Instrument des Emissionshandels konsequent umsetzen. Hier der Wortlaut des Briefes:

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Fossil des Tages: Australien. Glückwunsch!

Ein Tusch für den Sieger. Auf der Klimakonferenz in Buenos Aires hat Australien am Dienstag den Fossil des Tages-Preis gewonnen. Anlass für die Ehrung ist ein bemerkenswerter Spagat: Der Kohle-Staat Australien, konsequenter Neinsager zum Kyoto-Protokoll, hat angekündigt, die Ziele von Kyoto zu erreichen.

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Arche zum Schutz vor dem Klimawandel

Auf der Plaza de Republica in Buenos Aires hat Greenpeace am Mittwoch eine 30 Meter lange und sieben Meter hohe Holzarche errichtet. In ihr sollen Klimaflüchtlinge Schutz vor den drohenden Folgen des Klimawandels finden.

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Endlich das Kyoto-Puzzle komplettieren!

Das Nationenpuzzle für das Kyoto-Klimaschutzabkommen ist fast komplett - es fehlt nur noch das Teil von Russland. Daran erinnerte am Freitag Greenpeace den russischen Präsidenten Wladimir Putin, der Sonntag zu einem Besuch in Berlin eintreffen wird. Greenpeace fordert Putin auf, endlich das Kyoto-Protokoll zu ratifizieren und die anderen Unterzeichnerstaaten nicht länger mit folgenlosen Versprechen hinzuhalten.

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