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Alle Artikel zum Thema Klimakrise

Weltweite Wetterextreme bedrohen Menschen

Eine Million Amerikaner sind auf der Flucht vor dem Hurrikan Charley, einem der voraussichtlich stärksten Hurrikans in Florida der letzten Jahrzehnte. Verrammelte Fensterläden und kilometerlange Autoschlagen, es spielen sich Szenen ab, wie im Klimathriller The Day After Tomorrow von Roland Emmerich.

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Das Eis im Nordpolarmeer schmilzt

In den vergangenen zwölf Monaten ist die Temperatur von Teilen des Nordpolarmeeres um 0,6 Grad Celsius angestiegen. Die Erwärmung zeige sich bis in eine Meerestiefe von 2000 Metern. Das teilten Forscher des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung mit. Sie hatten sechs Wochen lang an Bord des Forschungsschiffes Polarstern in der Fram-Straße zwischen Spitzbergen und Grönland Messungen vorgenommen.

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Chinas Gletscher schmelzen zusehends

Nicht nur in der Antarktis und den Alpen, auch in China schmelzen die Gletscher immer schneller. Das zeigt eine Langzeitstudie chinesischer Forscher, die am Donnerstag in der Tageszeitung China Daily vorgestellt wurde. Die Wissenschaftler sagen voraus, dass bis 2060 rund 64 Prozent der chinesischen Gletscher verschwunden sein werden.

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Ölpest-Alarm in Wien

Öl tötet! Mit dieser Warnung sahen sich am Donnerstagvormittag Ölscheichs, Energieminister und Konzernchefs der großen internationalen Ölmultis bei einem Treffen in Wien konfrontiert. Rund 30 Greenpeace-Aktivisten hatten vor dem Tagungsort der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) gegen die klimaschädliche Politik der Organisation protestiert.

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Die Armen bezahlen für den Umweltfrevel

Der Tropensturm Jeanne hat in Haiti zu einer Katastrophe geführt. Bis zu 1.600 Menschen sollen ums Leben gekommen sein, mehr als 230.000 sind obdachlos. Der gesamte Norden des Landes wurde zum Notstandsgebiet erklärt.

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Hurrikan Frances rast auf Florida zu

Charley ist kaum vorübergezogen, schon hat sich in der Karibik neues, noch schlimmeres Unheil zusammengebraut. Der Hurrikan Frances rast mit bis zu 230 Kilometern in der Stunde auf die US-amerikanische Ostküste zu. Die Behörden von Florida und Georgia haben den Notstand ausgerufen. Zweieinhalb Millionen Menschen sind aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen.

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Kyoto-Protokoll: Nur Russland fehlt noch

Nach sechs Jahren Arbeit sind die Regeln nun festgelegt, die das Kyoto-Protokoll zu einem wirksamen Instrument gegen die Klimakatastrophe machen sollen. Kein Wunschergebnis, aber auch kein fauler Kompromiss. Das Beste jedenfalls, was uns derzeit im Wettlauf mit der Zeit zur Verfügung steht. So die Einschätzung von Greenpeace am Ende der neunten UN-Klimaschutzkonferenz am Freitag in Mailand.

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Russische Regierung billigt Kyoto-Protokoll

Die russische Regierung hat am Donnerstag ihre Zustimmung zum Vertrag von Kyoto gegeben. Nun muss das russische Parlament den Vertrag zum Schutz des Klimas noch ratifizieren. Dann könnte das Vertragswerk von 1997 endlich in Kraft treten.

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Industrie blockiert Emissionshandel

Die Blockadehaltung großer Teile der deutschen Industrie in Fragen des Emissionshandels ist von Umweltschützern heftig kritisiert worden. In einer gemeinsamen Presseerklärung warfen BUND, Germanwatch, Greenpeace, NABU und WWF der Industrie vor, sich innovationsfeindlich zu verhalten und eine veraltete Energiepolitik zu betreiben.

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Die australische Anti-Kyoto-Front bröckelt

In zwei offiziellen Studien für die australische Regierung kommen Wissenschaftler zu dem Schluss, dass die Wirtschaft des Landes von der Ratifizierung des Kyoto-Protokolls profitieren würde. Ministerpräsident Howard lehnt bisher eine Ratifizierung ab mit der Begründung, Wirtschaft und Arbeitsmarkt würden darunter leiden.

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Schröder schwächt deutsche Vorreiterrolle

Die Staatschefs der EU haben den Klimagipfel in Brüssel für ein Signal genutzt: Die Klimaerwärmung soll unter zwei Grad Celsius gegenüber vorindustrieller Zeit gehalten werden. Bis 2020 sollen die Industrieländer ihre Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 30 Prozent reduzieren.

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Autohersteller ausbremsen

Gemeinsam mit acht anderen großen Umweltverbänden ruft Greenpeace die deutsche Autoindustrie auf, ihre Klage gegen schärfere Abgasnormen im US-Bundesstaat Kalifornien zurückzuziehen. Mit einem Gesetz will die kalifornische Regierung die Treibhausgasemissionen von Neuwagen ab 2009 begrenzen. Damit soll der Kohlendioxidausstoß neu zugelassener PKW bis 2016 um 30 Prozent reduziert werden.

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