Energieverbrauch des Internet
Das Internet gehört zu den größten Stromfressern – entsprechend groß ist seine Rolle für die Energiewende. Wie Apple, Amazon & Co damit umgehen, beschreibt ein neuer Greenpeace-Report.
Das Internet gehört zu den größten Stromfressern – entsprechend groß ist seine Rolle für die Energiewende. Wie Apple, Amazon & Co damit umgehen, beschreibt ein neuer Greenpeace-Report.
Kumi Naidoo, internationaler Geschäftsführer von Greenpeace, sprach heute auf dem Energy Security Summit in Berlin über die Energiewende und eine sicherere Welt. Dies ist sein Appell.
Biomasse ist das Multitalent unter den Erneuerbaren Energien: Sie kann aus nachwachsenden Rohstoffen Strom, Wärme und Kraftstoffe liefern.
Kohlekraftwerke sind Deutschlands größte Quecksilberquellen. Aufgenommen über die Nahrungskette, bedroht das toxische Metall auch die Menschen. Doch die meisten ahnen nichts davon.
Greenpeace-Aktivisten haben in 40 Metern Höhe auf einem Strommast am belgischen AKW Doel ein Protest-Camp eingerichtet. Sie fordern, die Pannenmeiler abzuschalten.
Seit Dezember 2005 sind die Energieversorgungsunternehmen (EVU) zur Stromkennzeichnung verpflichtet. Mit der Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes wird eine Auskunftspflicht des Energieversorgungsunternehmens über das Produkt Strom vorgeschrieben. Ziel dieser Regelung ist, den Kunden darüber zu informieren, in welchen Anteilen das jeweilige Unternehmen seinen Strom aus atomaren, fossilen und erneuerbaren Energieträgern herstellt und welche Umweltbelastungen daraus resultieren. Leider hat es die Bundesregierung verpasst, die Ausgestaltung der Stromkennzeichnungspflicht einheitlich und damit vergleichbar, informativ und transparent vorzuschreiben.
Erderwärmung, schwindende Ressourcen, steigende Preise - die Stromversorgung in Deutschland steht angesichts der Klima- und Energiekrise vor einem gewaltigen Umbruch. Mit den Konzepten des letzten Jahrhunderts sind die Herausforderungen nicht mehr zu bewältigen. Versorgungssicherheit für morgen kann nur heißen: Energie sparen, Energie effizient einsetzen, saubere und endlos verfügbare Energiequellen nutzen.
Intelligente Stromnetze, die Verbrauch und Erzeugung aufeinander abstimmen, sind der Schlüssel zu einer sicheren Stromversorgung durch Erneuerbare Energien. Außerdem ist die Netzinfrastruktur ein wesentlicher Faktor für den Erfolg der Energiewende. Das zeigt Greenpeace mit dem Report "Battle of the Grids" – "Die Schlacht ums Stromnetz".
Steigende Energiepreise sorgen immer wieder für Unmut bei den Verbrauchern und für zunehmende Kritik am Geschäftsgebaren der großen Versorgungsunternehmen. Der russisch/ukrainische Gaskonflikt zum Jahreswechsel 2005/2006 hat zudem die Verwundbarkeit und Abhängigkeit der Energieversorgung Westeuropas deutlich sichtbar werden lassen. Anlässlich internationaler Energiekonflikte fordern konservative Politiker gerne den Ausstieg aus dem Atomausstieg und damit die Verlängerung der Restlaufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke. Bundeskanzlerin Angela Merkel wollte Anfang Januar 2007 den Atomausstieg überdenken, als eine der wichtigsten Ölpipelines von Russland nach Westeuropa blockiert wurde. In diesem Fall war die die erneute Debatte um die Atomkraft besonders absurd, denn Uran kann Öl nicht ersetzen. Mit Uran fährt kein Auto und wird keine Heizung betrieben - abgesehen von ineffizienten Nachtspeicherheizungen, die nur entwickelt wurden, um die Atomkraftwerke nachts auszulasten.
Die prekäre Wirtschaftslage der Energieriesen ist selbstverschuldet. Nicht die Energiewende, sondern Managementfehler brachten RWE, Eon, Vattenfall und EnBW in die Misere.
Fessenheim abschalten! Das marode grenznahe Atomkraftwerk ruft deutsche Politiker auf den Plan. Sie wenden sich an die französische Regierung.
Zeit mit einem Mythos aufzuräumen: Erneuerbare Energien sind deutlich preiswerter als Atom- und Kohlestrom – das zeigt eine Studie von Greenpeace Energy.