Jetzt spenden

Alle Artikel zum Thema Klimakrise

Klimaerwärmung bedroht die Antarktis stärker als befürchtet

Aktuelle Studien zeigen: Die gesamte Eisfläche der Antarktis ist stärker vom Temperaturanstieg bedroht als bisher angenommen. Die Folgen sind deutlich am Wilkins-Eisschelf im Südwesten der Antarktischen Halbinsel zu beobachten. Gleichzeitig steigen auch die CO2-Emissionen, die zur Erderwärmung beitragen, rasanter an als bisher vemutet.

VW, Audi, BMW und Co. müssen Sprit sparen

Die deutschen Autofirmen müssen klimafreundliche Autos bauen und dadurch Sprit sparen, und das im großen Stil. Die Zeit ist schon lange überfällig für kleine, kluge, leichte und effiziente Autos nach dem SmILE-Prinzip: Small, intelligent, light and efficient, wie der Engländer sagt. Die SmILE-Technik ist die Autotechnik für die Zukunft: 50 Prozent weniger Emissionen bei PKWs sind sofort machbar. Das ist der Lösungsansatz, mit dem alle gängigen Serienautos ihren Benzinverbrauch und CO2-Ausstoß halbieren können. Und alles bei gleicher Leistung, gleichem Komfort und gleicher Sicherheit. Die SmILE-Technik lässt sich auf alle aktuellen Modelle der Autohersteller anwenden.

So funktioniert der EU-Emissionshandel

Die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls im Februar 2005 war ein erster wichtiger Schritt zum internationalen Klimaschutz. Er ist deshalb so bedeutsam, weil sich die internationale Staatengemeinschaft nach einem mehr als zehn Jahre andauernden Marathon von Konferenzen und Verhandlungen endlich auf völkerrechtlich verbindliche, absolute Ziele zur Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen im Zeitraum zwischen 2008 und 2012 geeinigt hat. Die EU hat zugesagt, ihre Treibhausgasemissionen um 8 Prozent im Vergleich zum Stand von 1990 zu verringern, das bedeutet für Deutschland eine Reduktion von 21 Prozent im Vergleich zu 1990.

Protest gegen Gazprom in Genf

Vom 3. bis zum 5. Dezember findet in Genf die Global Energy-Konferenz statt. Als Sponsor tritt unter anderem Gazprom auf, eines der weltgrößten Energieunternehmen. Gazprom will noch in diesem Monat mit der Plattform Prirazlomnaya als erster Konzern weltweit mit der Ölförderung in der russischen Arktis beginnen. Greenpeace-Aktivisten protestierten gestern gegen dieses riskante Vorhaben vor dem Kongressgebäude in Genf.

Aktualisiert:

Abwrackprämie & Kfz-Steuer belohnen Autoindustrie

Das Bundeskabinett hat im Rahmen des zweiten Konjunkturpakets die umstrittene Abwrackprämie von 2.500 Euro für Altautos sowie eine umweltpolitisch fatale Kraftfahrzeugsteuer-Reform beschlossen. Die Autoindustrie kann mit diesen absatzfördernden Maßnahmen zufrieden sein. Auf der Strecke bleiben der Klimaschutz und letztlich die Verbraucher.

Aktualisiert:

London: Lieber Gemüseanbau als dritte Startbahn

Greenpeace hat mitten im Gebiet für die geplante neue Startbahn des Londoner Flughafens Heathrow Land erworben. Damit soll der Ausbau so erschwert werden, dass die Regierung ihre Pläne aufgibt. Ziel ist, den gewaltigen Anstieg der CO2-Emissionen durch den Ausbau zu verhindern. Tausende Menschen, darunter zahlreiche Prominente und Lokalpolitiker, haben sich der Initiative bereits angeschlossen.

Aktualisiert:

Greenpeace-Protest in Italien geht weiter - G8 gescheitert

Am letzten Tag des G8-Treffens in L'Aquila dauern die Greenpeace-Aktionen an. Am Standort Civitavecchia haben Aktivisten ihre Botschaft auf einen Kohlefrachter geschrieben. "G8: Failed! - G8: gescheitert!" An zwei anderen Kraftwerksstandorten harren Aktivisten noch auf Schornsteinen und Förderbändern aus.

Aktualisiert:

Klimakonferenz Bonn: Verhandlungen im Schneckentempo

Die UN-Klimaverhandlungen in Bonn sind am Mittwoch zuende gegangen. Wie so oft enttäuscht das Ergebnis. Wie so oft fragen wir uns: Was muss passieren, damit die verantwortlichen Politiker auf Trab kommen?

Aktualisiert:

"Herr Zetsche, denken Sie an unsere Zukunft!"

Es ist der 8. April. In Berlin hält die Daimler AG ihre Hauptversammlung ab. Einer der Redner: Richard Brand aus Köln, 18 Jahre alt, aktiver Greenpeacer. Er fordert den Daimler-Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche auf, übermotorisierte Modelle und Spritfresser aus der Daimler-Fahrzeugflotte zu verbannen. Wir sprachen mit Richard Brand über seinen Auftritt und die Aktivitäten der Jugendlichen.

Aktualisiert:

Sonntag in Prag, Montag am Bosporus

Die Mahnung hing 64 Meter hoch über dem Bosporus: Rettet das Klima für den Frieden (Save the climate for peace) - eine Botschaft an US-Präsident Barack Obama, der am heutigen Montag die Türkei besucht. Greenpeace-Aktivisten hatten das Banner morgens an der Bosporus-Brücke entrollt.

Aktualisiert:

Greenpeace-Klimaprotest auf NATO-Gipfel: Angie you can!

Greenpeace-Aktivisten haben anlässlich des NATO-Gipfels in Kehl mehr Klimaschutz von den anwesenden Staats- und Regierungschefs gefordert. Mit einem Heißluftballon flogen sie in den frühen Morgenstunden über das Gelände - im Schlepptau ein großes Konterfei von Bundeskanzlerin Angela Merkel:"Angie you can!" Der Ballon wurde von Polizeihubschraubern begleitet.

Aktualisiert:

Keine Förderung von Spritfressern!

Vor der Staatskanzlei in Stuttgart steht heute ein Mercedes (E-Klasse) mit einer Abgaswolke, in der Geldscheine herumwirbeln. Auf dem Fahrzeug steht: Klimaschädliche Spritfresser verbrennen unsere Steuergelder! Greenpeace-Aktivisten fordern die Ministerpräsidenten auf, sich für klimafreundliche Steuerreformen im Verkehrsbereich einzusetzen.

Aktualisiert: